Lohnbuchhaltung - kurzfristige Beschäftigung

Versicherungsfrei sind auch kurzfristige, nicht regelmäßig wiederkehrende Beschäftigungen. Für diese Beschäftigten fallen gar keine Sozialversicherungsbeiträge an. Sie unterliegen allerdings den allgemeinen Vorschriften der Besteuerung. Die lohnsteuerlichen Grenzen sind leider nicht übereinstimmend mit denen der Sozialversicherung. Es müssen daher immer beide Seiten geprüft werden.

Es handelt sich um Beschäftigungen, die im Laufe eines Kalenderjahres auf nicht mehr als drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt sind. Es besteht Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, wenn die Tätigkeit nach ihrer Eigenart begrenzt oder im Voraus vertraglich auf diese Zeitdauer begrenzt ist.

Wird ein geringfügig Beschäftigter nur kurzfristig eingesetzt, besteht wegen der Kurzfristigkeit der Beschäftigung Versicherungsfreiheit. Die normalerweise üblichen pauschalen Sozialversicherungsbeiträge entfallen. Bei der Überprüfung der Zeiträume für die kurzfristige Beschäftigung werden mehrere kurzfristige Beschäftigungen eines Kalenderjahres zusammen gerechnet. Auch wenn die Beschäftigungen bei unterschiedlichen Arbeitgebern erfolgt. Geringfügige Beschäftigungen sind in diese Berechnung nicht mit einzubeziehen. Auch die versicherungsfreien kurzfristigen Beschäftigungen sind der Minijob-Zentrale zu melden!